3.Tag

Heute Nacht hatten wir einen Besucher im Apartment. Ratte oder Eidechse? Auf alle Fälle höchstens 1 cm dick, denn weiter hatten wir die Balkontür nicht aufgelassen. Quer durch den Raum hat sich der Besucher auf unser Brot gestürzt, es bis zur Tür geschleppt und dort liegen lassen. Das Brot passte nicht durch den Schlitz. Der Balkon war voller Krümel.

Gemütlich ging es mit unsrem Pickup in den Norden, wir betauchten „Karpata“. Relativ hohe Wellen machten den Einstieg nicht leicht. Aufs Pier setzen, vorsichtig hinein. Nur Conny war natürlich cool wie immer und stürzte sich mit einem Bauchplatscher in die Wellen.

Kurze Mittagspause auf unsrem Balkon mit Spiegelei und Toast, die Tauchsachen hatten wir im Auto gelassen, nur nicht zuviel Arbeit … Und ruckzuck ab in den Süden, vorbei an Flamingos und auf zu den Salzdünen. Es kam uns so vor, als ob da viel mehr Salz war als vor 5 Jahren. Da waren Salzberge! Daneben durch Algen rosa gefärbtes Wasser, kitschiger geht nicht. Das hatten wohl auch einige Reiseveranstalter erkannt, denn ein Touristenbus nach dem andern hielt an. Aber auch wir wurden fotografiert, klar, wir sind immer ein idyllisches Motiv.

Dieser 2. Tauchgang „Salt City“ war eine Abwechslung zu den bisherigen. Längeres Rausschnorcheln, dann das Riff und deutlich erkennbar ein zweites. Wir tauchten hinüber, der Sandboden war voll mit vorsichtigen Sandaalen. Kaum kommt man in ihre Nähe, ziehen sie sich völlig in den Sand zurück. Der Ausstieg war durch die Wellen und scharfkantige Steine schwierig. Dette und Alexandra meisterten dieses Hindernis bravurös. Sie wurden dafür von fremden Tauchern gelobt, die zugeben mussten, das nicht so easy geschafft zu haben. Bevor wir uns jetzt zu viel loben – Conny und Andi zerstörten den guten Eindruck. Obwohl Dette und Alexandra ihnen Blei und Flossen abnahmen, wurden sie von den Wellen weggespült. Anfänger!

Andi, dem bald Kiemen wachsen, machte zurück in der Tauchbasis noch einen 3. Tauchgang. Er filmte eine seltsame Combo, mehrere Fische, die mit einem Schlangenaal gemeinsam auf der Jagd waren und wohl darauf warteten, was der Aal aufscheuchte. Und Andi genoss die Ruhe, kein nerviges Blubbern anderer Taucher/Buddies …

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