15.Tag

Ab in den Süden! Margate Bay, wunderschön. Doch heute rebelliert Andi. Ihm sind unsere 60 min Tauchgänge zu kurz, er lässt uns abblitzen und bleibt beim Hausriff, wo er wahrscheinlich den ganzen Tag unter Wasser blieb und seine Ruhe hatte.

Wir anderen stürzten uns nicht gleich in die Fluten, machten ordentlich Pause und fuhren wieder runter in den Süden. Oder wollten … Denn plötzlich war da ein merkwürdiges Summen. Conny, was ist das? Der sieht dann auch die Öllampe leuchten und bleibt stehen. Ja, Motorhaube auf und nachschauen. Aber wie bitte geht die bei so einem chinesischen Auto auf? Wir ziehen an allen Hebeln, studieren die Gebrauchsanleitung. Hinter uns bleibt das nächste Auto stehen, Touris stehen ratlos vor der offenen Motorhaube. Aha, die wissen, wie das aufgeht. Alexandra bittet um Hilfe, aber sie haben wohl kein chinesisches Modell. Doch aus dem Nichts erscheint ein Helfer und öffnet das Teil, indem er an dem Hebel zieht, an dem wir schon längst gezogen haben. Öl wird überprüft, alles in Ordnung. Und danach verschwindet Summen und Öllampenlicht. Wir haben keine Ahnung, was los war und fahren weiter. Tauchen ab bei „Alice im Wonderland“, knapp über dem Sandboden zwischen 2 Riffen, alles voller schnuggeliger Sandaale. Und Dette erwies sich als Held. Conny wollte arme Kalamaris mit seinem Fotoapparat bedrohen sprich ohne Absprache Fotos machen. Da kam Dette und sie konnten flüchten.

Zurück kurze Pause mit „Tass Kaff“, auf zum 3. Tauchgang. Da begegneten sie sogar Andi. Der war über eine Stunde mit einer Schildkröte getaucht und hatte mit Oktopussen gespielt. Und jetzt sitzen alle am Computer, schauen Tauchfotos und Dette wird Conny morgen diese schwarz-gelbe Muräne zeigen. „Die sieht schon bombastisch aus“, sagt er gerade. Und lobt Conny, wie der von den Fotos die Blauschleier wegnimmt: „Das machst du gut.“ Antwort Conny: „Das wollt ich hören.“

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